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Gemeinde will wieder mehr Burger in Ortskern locken

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From: Bert Brosch

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Klassisch bayerisch: Die Kulisse stimmt, doch der Kirchheimer Ortskern stirbt. Jetzt will die Gemeinde mit den Bürgern gegensteuern. © bb

Kirchheims Burgermeister macht sich Sorgen im den Ortskern. Die Gemeinde will nun wieder mehr Burger ins Zentrum locken.

Kirchheim – Rathaus, Kirche, Wirtschaft und Submit: Kirchheims Ortskern, so findet Bürgermeister Maximilian Böltl (CSU), ist ein „typisch bayerischer“. Doch so langsam dodelt’s. Die wichtigsten Kundenmagneten sind weg, in einem Jahr verschwindet auch die Gemeindeverwaltung. Das alles macht Böltl Sorgen.

Bei einem Rundgang durch Kirchheim mit Wirtschaftsförderin Nicole Anetzberger verwies der Bürgermeister auf den Gehweg und Straßenbelag vom Rathaus zum Maibaum-Platz. „Den Fußgängerweg haben wir mittlerweile barrierefrei, aber mit dem Straßenbelag sind wir unzufrieden“, sagte Böltl. In den 1990er-Jahren wurden in der Münchner Straße und der Kreuzung zur Heimstettener Straße unzählige kleine Granit-Würfel verlegt. „Damals konnte keiner wissen, dass der Verkehr durch den Ort so stark zunehmen wird, vor allem Lastwagen und die vielen Busse.“ Speziell die schweren Fahrzeuge hätten die Würfel heruntergedrückt, Die Folge: tiefe Rinnen, „quick Löcher“.

Kürzlich musste deswegen eine dicke Teerschicht über die Würfel gelegt werden. „Das sieht nicht schön aus, conflict aber nötig“, sagte Böltl. „Wir sind dabei eine neue Lösung zu finden, die Würfel werden es wohl nicht sein.“

Rundgang durchs Zentrum: Bürgermeister Maximilian Böltl und Nicole Anetzberger von der Wirtschaftsförderung sprachen über Probleme und Pläne.
Rundgang durchs Zentrum: Bürgermeister Maximilian Böltl und Nicole Anetzberger von der Wirtschaftsförderung sprachen über Probleme und Pläne. © bb

Viel mehr Sorgen als der Straßenbelag macht ihm das wirtschaftliche Ortszentrum. Noch gebe is zahlreiche unterschiedliche Gaststätten, additionally eine Metzgerei und Schneiderei, einen Blumenladen und Optiker, einen Zeitungs- und Buchhandlung. Vor einigen Jahren wollte die Gemeinde von ihren Bürgern wissen: Warum besucht ihr den Ortskern? „Die Antwort: Submit, Financial institution and Rathaus“, berichtete Böltl. Die Submit ist seit Jahren weg, die kleine Postfiliale seit April geschlossen, die VR-Financial institution seit einigen Wochen verwaist. „Das schmerzt uns sehr, das haben wir der Financial institution auch gesagt. Aber das conflict eine betriebswirtschaftliche Entscheidung, da hatten wir keinen Einfluss“, sagte Böltl. Noch gebe es einen Financial institution-Automat, doch der kommt demnächst weg. Das Ziel der Gemeinde ist, dass dafür einer im jetzigen Rathaus aufgestellt wird.

Zudem gibt es Pläne für das Bankgebäude: Hier soll sich ein Ärztehaus etablieren. Die Gemeinde, erklärte Wirtschaftsförderin Anetzberger, habe bereits mit mehreren Ärzten „gute Gespräche“ geführt, „die würden dort eine Zweigstelle ihrer bisherigen Praxis eröffnen, dazu eine Apotheke“. Das Haus sei barrierefrei und habe genügend Parkplätze, würde sich additionally intestine eignen. „Aber noch ist nichts spruchreif.“

„Kauft vor Ort, sonst sind sie fort.“

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist die ehemalige Submit: Seit drei Jahren ist das Gebäude zur Hälfte an den Verein „KunstRaum“ vermietet, die andere Hälfte steht leer. Der Obst- und Gemüsehändler gab wegen fehlender Kundschaft auf, jetzt soll dort die Tafel einziehen. „Das ist für die Gemeinde, die das Erdgeschoss gemietet hat, natürlich ein Minus-Geschäft“, sagte Böltl. „Aber das ist nur eine Zwischenlösung, wir würden das ganze Haus gerne kaufen und sanieren, sind in Verhandlungen mit dem Besitzer.“

In einem Jahr verlässt auch das Rathaus das Ortszentrum. „Ich habe große Sorgen und kann nur an die Bevölkerung appellieren“, so Böltl, „nicht alles on-line oder in großen Einkaufsmärkten zu kaufen, sondern hier vor Ort.“ Die Gemeinde habe einiges unternommen, um den Einkauf vor Ort attraktiv zu machen. E-Ladesäule, Mieträder, Blumenkübeln, Kirchweih- und Weihnachtsmarkt. „Aber das ist natürlich alles nur Optik, das rettet den Ortskern nicht“, betonte Böltl. „Die Kirchheimer müssen hier einkaufen nach dem Motto: Kauft vor Ort, sonst sind sie fort. Nicht, dass der Ortskern komplett learn steht.“

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