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“Musik berührt unmittelbar” – NRWZ.de

Trotz ungemütlichen Wetters battle das Lobby des Schlosses zur Matinee in Verbindung mit der Vergabe des Trumpf-Laser Preises an zwei Ensembles der Musikschule am Sonntagmorgen intestine besetzt. Über die Veranstaltung berichtet die Musikschule in einer Pressemitteilung:

Thomas Herzog, erster Vorsitzender der Musikschule, begrüßte die anwesenden Gäste,
insbesondere die Mitglieder der beiden Ensembles und deren Eltern, sowie Mitglieder des Vorstands und Fördervereins der Musikschule. Ganz herzlich hieß er Dr. Hagen Zimer, Geschäftsführer der Firma Trumpf – Laser am Standort Sulgen, der sich als Nachfolger von Dr. Kurt Mann zum ersten Mal für die Vergabe des Preises verantwortlich zeigte, willkommen.

Harfe und zwei Flöten: Das Lidarti-Trio

Das „Lidarti-Trio“ ( Leitung Jochen Stübenrath), bestehend aus Marit Baumer, Hannah Dieterle, Flöten und Lena Jarosch, Harfe, started den morgendlichen Reigen mit einem entspannten Nocturne in ruhig wiegendem 6/8 Rhythmus von N. Ch. Bochsa. Sehr deutlich konnte man dem Unterschied der Klangfarben der Flöten lauschen, die über dem resonanten, sicheren Fundament des Harfenklanges ein intestine abgestimmtes Wechselspiel boten.

Im zweiten Werk, dem Trio von Ch.J. Lidarti, meinte man volkstümliche Motive aus der alpenländischen Heimat des Komponisten zu erkennen. Ähnlich wie in den frühen klassischen Klaviertrios das Klavier, battle im weiteren Verlauf des Werkes die Harfe im Vordergrund und erfreute mit glockenreinen Klängen und typischen Arpeggien.

Darauf Entr’acte zum dritten Akt aus G. Bizet’s Oper „Carmen“. Ruhig und versonnen beschworen die Musikerinnen die Stimmung im Lager der Schmuggler. Zum Abschluss entließ das Trio die Hörer mit der Romanze aus dem „Trio serenade“ von A.Vinee in eine träumerische, quick unwirkliche Stimmung und bekamen vom Publikum entsprechend dankbaren Applaus.

Holzbläserensemble mit Flöte, Klarinette, Fagott und Horn

Im zweiten Teil der Matinee trat das Holzbläserensemble (Leitung Slawomir Moleta) auf. Mit vier Tänzen alter Meister in der Bearbeitung von F.Watz, stellten die Musikerinnen quasi ihre Instrumente vor. Wieder Marit Baumer an der Flöte, Lara Schweikert Klarinette, Johanna Weißer Horn und Cosima Schmid am Fagott.

Die silberne Flöte und die Klarinette mit warmem Klang in den Oberstimmen, das sonor schreitende Fagott als Baß und der Raum dazwischen gefüllt vom mächtigen Ton des Horns. Im Scorching Swing von L. Williams serveirte das Quartett heiße Triolen und swingende Achtel in sich ablösenden Läufen und mit den fröhlichen Einwürfen kamen die Charaktere der einzelnen Instrumente besonders intestine zur Geltung.

Mit dem Finale, dem Nocturne von LJ Jaden spannte sich der Bogen wieder zurück zum Nocturne des Anfangs, wobei der 6/8 Rhythmus des Andante nun eher fröhlich – anregend daher kam. Im Moderato spielte das Quartett seine Möglichkeiten aus, indem es einmal voll und orchestral wirkte, dann wieder fein und filigran. Im Allegro schließlich glänzte das Ensemble noch einmal mit fanfarengleichen Einwürfen und steigerte die Spannung mit lebhaften Tempowechseln. Die Hörer bedankten sich mit lange anhaltendem Beifall.

Unternehmen trägt Ensemble-Unterricht

Nun kam es zur Preisvergabe durch Hagen Zimer. Die Firma Trumpf – Laser finanziert mit diesem Preis den Unterricht für zwei Ensembles der Musikschule Schramberg für jeweils ein Jahr und unterstützt dadurch einen Teil der wichtigen Fortbildung, die jungen Menschen hilft, sich kreativ zu entwickeln und damit ihre Persönlichkeit.

Zimer zeigte sich tief berührt durch die Darbietungen der sechs jungen Instrumentalistinnen und sprach auf sehr sympathische Artwork den Anwesenden aus dem Herzen, indem er seinen Emotionen Ausdruck verlieh: Entgegen dem Development des beginningnenden 21.Jahrhunderts das menschlichön dulchlich münschlich Denken, so , wie auch „handgemachte“ Musik durch gesampelte Klänge zu ersetzen, sei das musikalische Erlebnis in dieser Matinee ungleich höher gewesen.

Man konnte die wirkliche Leistung der Musikerinnen erleben, ihr spontanes aufeinander Eingehen, das Transportieren der eigenen Stimmungslage über ihre Instrumente, wodurch die Hörer unmittelbar berührt wurden.

Er bedankte sich bei den Musikerinnen in Kind einer Urkunde und eines Geld- und Sachpreises verbunden mit der Bitte, ihre Freude an der Musik an zukünftige Generationen weiterzugeben. Zudem dankte er der Musikschule, deren Leitung und den Instrumentallehrern, dieses Konzert ermöglichten, ganz herzlich.

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