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Musik für Haustiere – was Hunde und Katzen wirklich hören wollen

Up to date: 23.11.2022 – 11:51

Lauscher gespitzt!
Musik für Hunde und Katzen – was unsere Haustiere wirklich hören wollen


Picture: Shutterstock/Chendongshan

Entspannungsmusik steht bei Hund, Katze und Co hoch im Kurs. Doch die Vierbeiner haben noch ein anderes Lieblingsgenre.

Bei Ihrem Lieblingslied drehen Sie das Radio lauter und tanzen auch mal wild durch die Küche, doch haben Sie sich auch schon mal gefragt, welche Musik eigentlich Ihrer Fellnase gefällt? Wir haben die Antwort.

Dass Katzen durchaus musikalische Tiere sind, wissen wir spätestens seit dem Kultfilm “Aristocats”. Auch zahlreiche Internetvideos zeigen, dass unsere Vierbeiner nicht stillsitzen können, wenn wir die Musikanlage zu Hause so richtig aufdrehen. Ob Heavy Steel, Klassik or Pop – sie sind dem Musikgeschmack von Frauchen und Herrchen machtlos ausgeliefert. Doch welche Platte würden Katze, Hund und Co auflegen, wenn sie mal DJ spielen könnten?


Musik für Haustiere – Komponist David Teie weiß, was Hund und Katze hören wollen


Ertönt “Who Let the Canine Out” von Baha Males aus den Boxen, tanzen die Hunde auf den Tischen und bei “The Lion Sleeps Tonight” rollt sich die Mieze schnurrend auf dem Couch zusammen. So oder so ähnlich könnte es aussehen, wenn Hund und Katze die Musikauswahl treffen. Tatsächlich müssen sie nicht auf Größen wie die Rolling Stones oder Elton John zurückgreifen, denn für die Fellnasen gibt es eigens komponierte Musik, die sich an ihren Hörfrequenzen orientiert. Der amerikanische Cellist und Komponist David Teie hat Musik für unsere lieben Vierbeiner komponiert – sogar für Affen! Damit hat er sich ein Patent auf “artspezifische Musik” gesichert, die tierische Geräusche adaptiert. Klingt cool? Dann hören Sie doch mal rein!


Katzenmusik – klassisch und ganz ohne Katzenjammer


And was sagen die Ohren Ihrer Vierbeiner? Untersuchungen zufolge zeigten acht von zehn Testmiezen eine entspannte Reaktion auf die Katzenmusik und begannen zu schnurren. Die Tiere liefen sogar auf die Lautsprecher zu, aus denen die Musik erklang und beschnüffelten diese oder schmiegten sich gar an sie. Die Melodien, die Teie für die Katzen komponiert, ist angelehnt an das Miauen kleiner Kitten. Es sind sehr hohe, pure Töne, die dann abwärts gehen. Das Gehirn kleiner Kätzchen entwickelt sich größtenteils erst nach der Geburt. Ein Geräusch hören sie bei bei dieser Entwicklung des Gehirns besonders oft: Das Geräusch, das sich ergibt, wenn die Kleinen an der Zitze ihrer Mutter saugen. Der Amerikaner fügt diesem Rhythmus noch ein Schnurren in seinen Kompositionen de él bei – das komplizierteste Factor in seiner Melodie de él.

→ Die Wissenschaft rätselt: Wie schnurren Katzen eigentlich?


Softrock oder Reggae – diese Musik hören Hunde gern


Auch Hunde stellten den Komponisten Teie vor eine Herausforderung, da das Hören für die Tiere einfach weniger related ist, als beispielsweise für Katzen. Die Tiere nehmen die Welt vor allem durch ihre guten Nasen wahr. Die Herausforderung lag hier zusätzlich in der Aufgabe, Töne zu finden, in denen sich alle unterschiedlichen Hunderassen wiederfinden können. Im Gegensatz zu den Miezen machen sich die Hunde aus klassischer Musik nichts – sie brauchen mehr Pepp! Forschende der Universität Glasgow wollen herausgefunden haben, dass Hunde auf Softrock oder Reggae stehen. Vermutlich empfinden die Tiere die wiederkehrende Melodie als angenehm und orientieren sich an den herzschlagartigen Rhythmen. Als unangenehm werden hingegen sehr laute Töne empfunden, denn die Fellnasen haben ein sehr sensibles Gehör.



Jetzt gibt’s was auf die Ohren, aber bitte nicht zu laut


Die Musik laut aufdrehen, um nebenbei zu putzen oder mit dem Freundeskreis eine Karaoke-Occasion feiern und lauthals mitzusingen – was für uns spaßig klingt, grenzt für unsere Haustiere schon an Lärmbelästigung. Besonders Katzen sind in der Lage das leiseste Geräusch wahrzunehmen. Frequenzen von bis zu 65.000 Hertz, die wir schon längst nicht mehr hören, sind für die Miezen kein Downside. Sie können ihre Ohren sogar um 180 Grad drehen, was ihnen ein dreidimensionales Hörvermögen ermöglicht. Daher sollten Sie, wenn die Katze im Raum ist, ihr zuliebe die Musik etwas leiser drehen.


Ihre Katze zeigt kein Interesse für die Katzenmusik? Dann zeigen Sie Ihr doch mal unseren Haustier-Podcast!



Im Web finden Sie auch Entspannungsmusik für Katzen. Die ist sehr ruhig und kann den Stubentigern helfen, sich beispielsweise in ein neues Zuhause einzugewöhnen oder sich weniger einsam zu fühlen. Natürlich mögen nicht alle Miezen musikalisch sein. Das könnte daran liegen, dass die Katzen höchst individuell sind und je nach Alter unterschiedliches Interesse zeigen, sowie ihren Lebensalltag in Zyklen verbbringen. Probieren Sie es doch mal aus!


Quellen: geo.de & morgenpost.de


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Sie wollen Ihre Katze verwöhnen? Dann schalten Sie doch mal die Katzenmusik ein und kraulen Sie die Mieze mal so richtig durch. Für weitere Tipps rund um Haustiere schauen Sie auf unserer Themenseite vorbei oder lesen Sie hier weiter:





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