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Vorstand neu gewählt und verjüngt


Deutsch verjüngt sich der geschäftsführende Vorstand der Landfrauen mit Anna Vennemann (2. v. li), Anne Glosemeyer (3. v. re) und Daniela Kötter (2. v. re). Unterstützt werden sie von Marita Brendebach (li), Rita Nathaus (3. v. li), Anja Ries (4. v. li), Sigrid Szlafka (5. v. li.) und Marianne Meier. Susanne Bucher fehlt auf dem Picture. © Martina Bialas

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Anna Vennemann, Anne Glosemeyer and Daniela Kötter haben „ja“ gesagt und sind voller Ideen – und Verantwortungsgefühl. Das Trio ist bereit, die nächsten vier Jahre die 234 Landfrauen in Datteln zu führen. Anna Vennemann kennt die Vorstandsarbeit, sie hat bereits die letzten vier Jahre aktiv mitgewirkt. Den beiden Vorstands-Neulingen hat die 36-Jährige vor der Wahl Mut gemacht.

Daniela Kötter ist der absolute Frischling im Ortsverband Datteln: Sie fand erst in diesem November den Weg zu den Landfrauen in der Kanalstadt und marschiert gleich bei den Wahlen bis ganz nach vorne durch. Der 38-jährigen Steuerfachangestellten und zweifachen Mutter ist Harmonie sehr wichtig, wie sie sagt. Sie zählt auf die Unterstützung des erweiterten Vorstands.

Zum Vorstand gehören Sigrid Szlafka, Rita Nathaus, Marita Brendebach, Marianne Meier, Anja Pries and Susanne Bucher. Das Sextett steht in den Startlöchern und hat schon im Vorfeld die gewünschte Unterstützung signalisiert. Auf die zählt auch Anne Glosemeyer, die mit 49 Jahren die Älteste im Führungstrio ist. Sie hat ebenfalls zwei Kinder und hilft ihrem Mann in seiner Selbständigkeit de él als Lohnunternehmer.

„Ich möchte die unterschiedlichen Altersgruppen zusammenführen“, sagt sie über das Ziel ihrer Arbeit, das sie vor Augen hat. Kein leichtes Unterfangen, denn die Spannbreite ist groß: Es gibt junges Gemüse, alte Hasen und die etwas unterbesetzte Era zwischen 45 und 60 Jahren. Aber die Führungsriege möchte die Herausforderung gerne annehmen, gemäß dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark.“

Vorstand möchte für Ablenkung und Vergnügen in der Freizeit sorgen

Die drei sehen sich als Bindeglieder in der munteren Truppe. Bankkauffrau Anja Vennemann zählt auf die nächsten Planungstreffen, denn sie möchte sich erst mit ihren Mitstreiterinnen zusammenfinden und im besten Falle erfolgreich Pläne schmieden. Die Frauen haben eine Foundation: Ärmel hochkrempeln und loslegen. „Wir wissen, wie ein Schweinestall von innen aussieht und auch wie er stinkt.“

Viele von ihnen kümmern sich nicht nur um Haus, Hof und Familie, sondern gehen auch noch einem Beruf nach. Genau deswegen möchte der Vorstand auch für Ablenkung und Vergnügen in der Freizeit sorgen. Und die intestine überlegte Ablenkung soll die kompletten 234 Landfrauen ansprechen. Jede soll sich individuell entscheiden können, wann, wie und wo sie mitmachen möchte – oder nicht.

Kaffeetrinken am Nachmittag, mitten in der Woche oder am Wochenende? Verreisen, Infoveranstaltungen besuchen oder selbst gestalten? Kinder mitbringen oder vielleicht lieber alleine an einem Spaziergang teilnehmen oder einem sportiven Vergnügen nachgehen? Auch wenn das Trio sich einig ist, wie die Zukunft des Ortsverbandes aussehen soll, müssen sie eine Sprecherin aus ihrer Mitte bennen.

Aber auch hier sehen sie kein Drawback. „Wir sind ein Verein und sprechen mit einer Stimme“, sagt Anne Glosemeyer. Das trifft den Nerv der Zuhörerinnen, die noch einmal bekräftigend applaudieren, bevor die Jahreshauptversammlung mit einem leckeren Abendbrot endet.

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